News 2006
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Jahresende / Ende der imagic-Liga-Serie 6

Sa, 23.12.06: Wie auch im letzten Jahr, hat es mich diesmal kurz vor Weihnachten grippal erwischt. Bisher nur leicht, ich will hoffen, dass es dabei bleibt. Abgesehen von einer Stunde auf der Rolle am gestrigen Freitag, habe ich daher vorsorglich aufs Radfahren in den letzten Tagen verzichtet. Schade, heute hätte es noch eine schöne Runde mit Bernd und Niko werden können, aber sicher ist sicher.

Die trainingsfreie Zeit habe ich genutzt, um ein kleines Upload- und Ranking-Tool für die imagic-Liga zu erstellen. Vor einigen Wochen ist ein Teilnehmer auf die Idee gekommen, einen Liga-Marathon-Wettbewerb ins Leben zu rufen. Ziel ist es, alle 7 Runs der aktuellen, respektive letzten Serie, in möglichst kurzer Zeit zu absolvieren. Maßgeblich ist die Zeit ab Start des 1. Run bis zum Beenden des letzten Run, also die Bruttozeit einschließlich eingelegter Pausen zwischen den Runs.

Anfangs war ich skeptisch, dass so ein Wettbewerb auf positive Resonanz in der Community stoßen würde. Mittlerweile muss ich aber anerkennen, dass die Zahl der "Verrückten" in der Liga deutlich zugenommen hat, mittlerweile haben die ersten ihren Rollenmarathon absolviert. In der 6. Serie, die gestern (22.12.) endete, summieren sich die Runs auf 213,5 km. Die Bezeichnung "Marathon" ist somit durchaus gerechtfertigt! Wer schon einmal 2 Stunden auf der Rolle gesessen hat, ahnt vielleicht, was einen da erwartet. Und das Gros der Teilnehmer wird für die Gesamtdistanz sicherlich 6 Stunden und länger aufwenden müssen. Der 7. und letzte Run wurde erst am 18.11. freigeschaltet. Wir haben uns daher darauf geeinigt, den Wertungszeitraum für den Marathon bis zum Start der nächsten Serie am 13.01.07. auszudehnen. Ich habe die Ranking-Webseite auf meine Homepage über den Menüpunkt "Sonstiges" verlinkt. Ich habe das Tool erst heute freigegeben, daher finden sich bisher nur wenige Einträge in der Tabelle.

Wie schon angedeutet, endete die 6. Serie der imagic-Liga gestern. Da ich den 7. Run noch nicht gefahren war, wurde es Zeit. In den diversen imagic-Tabellen findet man meine Wenigkeit eher am Ende des jeweiligen Rankings, da ich mich - wie auch viele andere - im Trainingsaufbau befinde und mir harte Einheiten derzeit nicht ins Konzept passen. In der nächsten Serie, die bis zum 30.03.07 datieren wird, sieht das dann schon etwas anders aus.

Meinen Titel als KM-König bin ich natürlich auch los. Haben in der 5. Serie (14.01.06 - 21.04.06) noch 4647 km zum Sieg gereicht, hat der irre @Eisen-Tom es tatsächlich geschafft, die 6. Serie mit 7114 km abzuschließen. Und das obwohl die Serie 20 Tage kürzer war! Ich schreibe ja, die Zahl der "Verrückten" nimmt zu ;-) Fairerweise sollte ich erwähnen, dass @Eisen-Tom fest entschlossen ist, beim Triple-Ultra-Triathlon in Lehnsahn (26.07. - 29.07.07) zu starten, wofür natürlich erhebliche Umfänge vorausgesetzt werden.

Bemerkenswert finde ich, dass die ersten 4 der KM-Wertung alle 1962 geboren sind. Das scheint irgendwie ein besonderer Jahrgang zu sein ...

Touraufzeichnung mittels GPS-Gerät

Do, 14.12.06: Die Tour am letzten Sonntag habe ich mal wieder mit meinem GPS-Gerät aufgezeichnet. Der verwendete Garmin Geko 201 ist ein relativ einfaches und preisgünstiges Gerät ohne Kartendarstellung, das ich in erster Linie fürs Geocaching verwende. Das Gerät besitzt einen Track-Speicher mit einer Kapazität von 10.000 Datenpunkten und kann daher auch für die Aufzeichnung von Touren verwendet werden. Das Aufzeichnungsintervall lässt sich fein steuern. Entweder automatisiert, zeitlich fixiert (kleinste Einheit 1 Sekunde) oder bei Distanzänderung (kleinste Einheit 0,1 m).

Geko in Oberrohrtäschchen
 
von links nach rechts:
Anzeige des aktiven Track mit eingestellter Entfernung 2 km; dito mit 8 km; Trackmenü zum Einstellen des Aufzeichnungsintervall

Wenn nur Tracks aufgezeichnet werden, reicht es prinzipiell, das Gerät am Mann zu haben, da eh nicht aufs Display geschaut wird. Eine Unterbringung in der Trikottasche ist möglich, schränkt den Satellitenempfang aber ein. Da eine Montage bei mir am Winterrad mangels Platz im Lenker-/Vorbaubereich nicht gegeben ist, führe ich den Geko, gepolstert unterlegt durch einige Müsliriegel, in der Oberrohrtasche spazieren.

Ich betreibe den Geko mit zwei Stück NiMh-Akkus (AAA - 1450 mAh). Am Sonntag war ich Brutto 5:22 Std:Min bei Temperaturen zwischen 3 - 5° C unterwegs und bei der Batterieanzeige leuchteten noch 2 von 4 Blöcken, die Restkapazität lag also zwischen 25 und 50%. Das Aufzeichnungsintervall hatte ich auf 35 m eingestellt.

Per seriellem Verbindungskabel lassen sich Tracks, Routen und Wegepunkte bidirektional vom Gerät lesen und auch schreiben. Über die Freeware-Software GarFile kann der aufgezeichnete Track eingelesen und direkt in ein Overlay für die digitale Top50-Karte konvertiert werden. Auch der umgekehrte Weg ist möglich. Für die Anfahrt mit dem Rad zum Marathon Herne im April hatte ich seinerzeit per Top50-Karte eine Route erstellt und das resultierende Overlay per GarFile ins Gerät geladen. Die Anzeige des Tracks im Display kann in 26 Stufen von 12 m auf 1200 km skaliert werden. Je nach Anzahl und Güte des Satellitenempfangs erreicht der Geko in der Spitze eine Genauigkeit kleiner 10 m. Bei einem hohen Zoom des Trackdisplays (30, 50 oder 80 m) lässt sich der vorgegebene Track auch ohne Kartenmaterial relativ gut abfahren, wenn die Route nicht gerade durch enge Wohngebiete mit vielen Abzweigungen führt. Vorausgesetzt natürlich, dass das digitale Kartenmaterial im betreffenden Bereich einigermassen der Realität entspricht und das Overlay sorgfältig erstellt wurde.

Bei der Grafik zur Streckenführung der aufgezeichneten Tour vom 10.12.06 ist ersichtlich, dass die reale Wegeführung an einigen Stellen doch deutlich von den in der Karte eingezeichneten Strassen abweicht.

Neuer Menüpunkt Touren - Training

Sa, 09.12.06: Bei längeren Touren habe ich mir angewöhnt, für die eigene Dokumentation Overlays für die digitale Karte Top50 anzulegen. Bei ausgesuchten Touren werde ich allgemeine Infos, den Ausschnitt der Top50 als Grafik und das Overlay zum Download im neuen Bereich Touren veröffentlichen.

Trainingstouren

Do, 07.12.06: Ende letzter Woche war es teilweise zwar windig, mit 10° C in der Spitze aber recht mild für die Jahreszeit. Am Samstag habe ich dies zu einer längeren Ausfahrt genutzt. Auf Beleuchtung und beheizte Einlegesohlen konnte ich dabei verzichten. Eigentlich habe ich mir bis Weihnachten ein Limit von 5 Stunden pro Einheit gesetzt. Es wurden dann aber doch glatte 6 Stunden.

Wie auch bei den Ausfahrten zuvor, habe ich einige bis dato unbekannte Streckenabschnitte im Bereich Herscheid / Plettenberg in die Route integriert. In der Herscheider Umgebung gibt es einige recht anspruchsvolle Passagen mit teilweise tollen Einblicken in tiefergelegene Täler und natürlich auch auf die Nordhelle, mit 663 m über NN die höchste Erhebung im Ebbegebirge. Auch die Beschaffenheit der Strassen erscheint mir insgesamt besser als mittlerweile üblich in NRW.

HR-Schutzblech SKS Bluemels
HR-Schutzblech SKS Bluemels

Nach den durchgeführten Modifikationen beim Schutzblech Mitte November, musste ich doch noch einmal Hand anlegen. Auf Rüttelpassagen hatte sich das Blech nach hinten raus aus der Fixierklammer gewunden, obwohl ich die Gegenhalter mit einer Zange so gut wie möglich angepresst hatte. Jetzt sind Blech und Klammer vernietet und die Probleme endgültig beseitigt.

Auf den Fotos ist erkennbar, dass das Blech einen Längsriss aufweist. Durch das häufige Schleifen des Bleches am HR (vor der Kürzung), habe ich es oftmals seitlich auseinander gedrückt bzw. zusammengepresst. Dabei bin ich einmal zu grob vorgegangen ...

Bug in Fortius-Software 1.33

Do, 07.12.06: Die aktuelle Version 1.33 der Fortius-Software für die Tacx Virtual Rollentrainer bietet beim Abfahren von Real Life Videos (RLV) die Option zum Skalieren des Slopes (Steigung) im Bereich +/- 50%. Dadurch lassen sich die Profile entschärfen respektive verstärken. Sicherlich eine sinnvolle Ergänzung. Während der Fahrt lässt sich das Höhenprofil einblenden. Die jeweilige Position ist markiert und die aktuelle Steigung als Zahlenwert angezeigt. Normalerweise wird das Profil so skaliert, dass das Fenster in der Höhe optimal genutzt wird. Bei Slope-Korrekturen ist dies aber nicht der Fall. Bei Einstellung einer negativen Anpassung, also bei einer Entschärfung, ragen Profilspitzen über das Fenster hinaus und werden nicht angezeigt. Wenn das Video noch relativ unbekannt ist, fährt man in solchen Bereichen quasi blind, da man nicht weiß, was einen auf den nächsten Kilometern erwartet.

Hier Screenshot-Auszüge von der RLV "Flandern".

Slope 0% (Standard) Slope -50% Slope +50%

Winterpokal

Fr, 24.11.06: Im Winterpokal geht es dieses Jahr richtig zur Sache. Mittlerweile sind mehr als 1100 Teilnehmer gemeldet, die 225 Teams gegründet haben. Die Frist zur Teammeldung ist am 19.11. abgelaufen, somit stehen die Teams definitiv fest.

Wie schon in einer früheren News mitgeteilt, werde ich meine Trainingsumfänge in diesem Winter im Vergleich zum letzten Jahr deutlich reduzieren. Zielsetzung ist nicht, im Winterpokal gut abzuschneiden, sondern eine optimale Vorbereitung für die Saison zu erreichen. Für eine Platzierung unter den ersten 100 sollte es aber dennoch reichen.

Die imagic-Liga ist mit 5 vollständigen Teams (jeweils 5 Teilnehmer) vertreten. Um einen Quervergleich der Teilnehmer ohne großartige Sucherei auf den Webseiten des Winterpokals zu ermöglichen, habe ich eine Webseite zusammengestellt, die ausschließlich die imagic-User berücksichtigt. Die Seite ist in die Homepage der Liga integriert, kann dort aber nur von registrierten Benutzern eingesehen werden. Für den allgemeinen Zugang stelle ich die Seite auch hier zur Verfügung (Menü Sonstiges | Winterpokal imagic).

Schutzblechmodifikation am Winterrad / wieder ein Crash

Fr, 17.11.06: Nach mehr oder weniger Dauerregen der letzten Tage, habe ich das gestrige Zwischenhoch zu einer Ausfahrt mit dem Winterrad genutzt. Das Rad selbst musste ich zuvor erst mal kurz inspizieren, da seit Monaten nicht mehr genutzt. Die letzte Ausfahrt datiert vom 12.08. Wegen der permanenten Probleme mit dem hinteren Schutzblech (SKS Bluemels), habe ich das Blech kurzerhand wenige Zentimeter hinter dem Bremssteg getrennt. Mit einer Eisensäge geht das recht einfach. Aktuell sieht das ganze so aus:

HR-Schutzblech SKS Bluemels
HR-Schutzblech SKS Bluemels

Etliche Rahmen unterschiedlicher Hersteller weisen zwischen den Kettenstreben in der Nähe des Tretlagers einen Quersteg auf. Nicht aber die Rahmen von Cannondale. Es fehlt daher ein Fixierpunkt für ein Schutzblech. Bisher hatte ich das Ende des Bleches zwischen die Streben gedrückt, was aber keine dauerhafte Lösung sein kann. Aber nicht nur aus diesem Grund ist der CAAD4-Rahmen für die Montage eines normalen Schutzbleches nicht geeignet. Im Bereich der Bremse kommen sich Reifen (23 mm) und Blech recht nahe. Werden größere Schmutzpartikel aufgenommen, schleifen diese bereits.

Hinsichtlich des Schleifproblems hat sich die Kürzung des Schutzbleches bewährt. Bei der gestrigen Ausfahrt konnte ich diesbezüglich jedenfalls eine geräusch- und widerstandlose Fahrt genießen. Natürlich fehlt am Sitzrohr jetzt der Spritzschutz. Ich werde in diesem Winter aber wohl noch öfter erfahren dürfen, wie sich dies in der Praxis auswirkt.

Wie weit fortgeschritten das Jahr ist, wurde mir gestern bewusst. Bereits vor 17:00 Uhr war es so dämmrig, dass es ratsam war, die Beleuchtung zu aktivieren. 90 Minuten später war es natürlich schon stockdüster. Wer schon einmal im Dunkeln mit dem Rad unterwegs war, kennt das Problem, dass man nach Passieren eines einzelnen entgegen kommenden Fahrzeugs (Auto, LKW, etc.) kurzzeitig fast blind fährt. Eine solche Situation hat mich gestern unsanft in die Botanik befördert. Auf einer abschüssigen, nicht übermäßig breiten Strasse ohne Bankett, Leitplanken, Seitenstreifen, war ich zügig unterwegs. Die Strecke bin ich einige wenige Male gefahren, die Streckenführung war mir halbwegs bekannt, eine recht scharfe Rechtskurve hatte ich aber wohl aus meiner Erinnerung verbannt.

unfreiwilliges Schlammbad
 
Kopfwäsche ist angesagt

Kurz nachdem mir ein Fahrzeug begegnet war, folgte die erwähnte Kurve, deren Verlauf ich wegen der Folgen der Blendwirkung nicht genau erkennen konnte und daher total unterschätzt habe. Bis ich dies erkannt und eine Vollbremsung einleiten konnte, war es viel zu spät. Büsche und Geäst rasten auf mich zu und wurden niedergemäht. Dann stand ein kräftiger Zweig im Weg, es hob mich aus dem Sattel und ich fand mich einige Meter vom Rad entfernt in feuchter und schilfähnlicher Umgebung wieder. Kurzer Check der Gliedmaßen. Alles in Ordnung! "Wow, Schwein gehabt", war der erste Gedanke. Beim Versuch aufzustehen, musste ich aber registrieren, dass die Umgebung mehr als nur feucht war. Offensichtlich war ich am Rande eines Baches oder Tümpels gelandet und tauchte erst einmal mit dem halben Körper unter. Mist, auch das noch.

Nachdem ich endlich auf den Beinen stand und mich zum Rad begeben wollte, stand ich plötzlich einem Stacheldrahtzaun gegenüber, den ich zuvor fliegend überquert haben musste. Glücklichweise hatte der Fahrer eines nachfolgenden Lieferwagens mein Malheur mitbekommen, leuchtete mir nun freundlicherweise die Umgebung aus und half beim Instandsetzen des Rades. Abgesehen von einer abgeworfenen Kette und verbogenem hinteren Schutzblech war das Rad vollkommen intakt, so dass ich die restlichen rund 15 km des Heimweges auf dem Rad fortsetzen konnte. Irgendwie muss ich aber doch einen Schlag auf die linke Wade bekommen haben, der aber erst kurz vor Hunswinkel spürbar wurde. Mal abwarten, wie sich das entwickelt.

Nachdem ich in den letzten Jahren von Stürzen verschont geblieben bin, hat es mich dieses Jahr schon dreimal erwischt. Zum Glück ohne gravierenden Schäden bei Mensch und Maschine. Da klopfe ich dreimal aufs Holz. Trotzdem, es reicht!

Erste Statistiken freigeschaltet / HF-Max

Fr, 03.11.06: Wie angekündigt, werde ich meine Seiten um einige Statistiken erweitern. Den ersten Part, die Jahresstatistik gebe ich heute frei. Wie dort zu erkennen ist, war der Oktober 06 extrem mau, so wenig habe ich zuletzt im Januar 04 trainiert.

Nach der längeren Pause fahre ich die ersten Einheiten auf der Rolle. Habe ich die ersten Rennen der aktuellen Serie der imagic-Liga in den letzten Tagen noch recht locker bestritten, durfte ich mich gestern zum Ende der Bergwertung kurzzeitig voll ausbelasten und konnte tatsächlich eine bisher auf dem Rad noch nicht gemessene Herzfrequenz von 206 Schlägen (max. bisher 204) registrieren!

Termin "Rad am Ring" 2007 steht

Fr, 20.10.06: Gestern habe ich ein Mail vom Rad&Run-Team erhalten. Der Termin für die Austragung der Rad am Ring-Veranstaltung in 2007 wurde auf den 04./05. August festgelegt. Eigentlich ein idealer Termin für potenzielle Teilnehmer von P-B-P (20. - 24.08.) und des Ötztalers (26.08.). Für mich ergibt sich da aber ein Interessenskonflikt. In der Woche 29.07. - 04.08. findet nämlich der Giro Dolomiti statt. Zum Glück habe ich noch einige Tage, um zu entscheiden.

Leider lässt sich die Website von Rad am Ring noch nicht weiter über die Veranstaltung in 2007 aus. Aus der Mail geht lediglich hervor, dass das 24h-Rennen (Einzel und Staffel) nicht wie bisher am Freitag abend, sondern erst Samstag gegen Mittag gestartet wird. Dann können aber die Laufwettbewerbe, denen der Sonntag vorbehalten war, nicht wie bisher ausgetragen werden. Wahrscheinlich werden diese - falls überhaupt - an einem anderen Wochenende stattfinden.

In der Planungsübersicht für 2007 habe ich das 24h-Rennen auf der Nordschleife zunächst optional zum Giro aufgenommen.

Saisonplanung 2007 / Rollentraining

So, 15.10.06: Seit der Trainingsrunde mit Frank am 05.10. habe ich nicht wieder auf dem Rad gesessen! Wenn ich die Ausfahrt mal außen vor lasse, waren das jetzt knapp 2 1/2 Wochen Enthaltsamkeit, aber die Pause war nach der langen Saison einfach mal notwendig.

Mit dem heutigen Tag endet die RTF-Saison und eigentlich ist es noch zu früh, um sich tiefgreifenden Gedanken hinsichtlich der Planung für das nächste Jahr hinzugeben. Da aber bereits etliche Veranstaltungstermine feststehen, habe ich schon einmal die Richtung festgelegt.

In der imagic-Liga hat mittlerweile die 6. Serie begonnen. Die ersten Heißsporne waren schon kurz nach Freigabe des ersten Runs (06.10., 0:00 Uhr) auf der Rolle. Für die Berechnung der imagic-Wertung wurde ein neuer Modus eingeführt, der sich nicht wie bisher aus der Addition der Zeiten (Run, Sprintwertungen), sondern aus der Platzierung in den einzelnen Wertungen errechnet. Dadurch werden diese gleich gewichtet und es ergeben sich neue taktische Ansätze. Allerdings nicht für mich. In werde in der nächsten Woche zwar allmählich in das Geschehen eingreifen, den Puls aber möglichst unten halten.

8-fach Ritzelpaket
Abstufung 19-12

Die notwendigen Vorbereitungen mit dem Umbau des Stahlrades sind abgeschlossen und die Rolle einsatzbereit.

Die Achse mit 130 mm Breite passt übrigens problemlos in den Stahlrahmen, der ja eigentlich nur für die alten 6-/7-fach Schaltungen mit einer Achslänge von 126 mm ausgelegt ist.

Die Webseite für den Winterpokal, der am 06.11. starten wird, ist mittlerweile freigeschaltet. Aus der imagic-Liga sind bisher 4 Teams gemeldet. Das Team imagic-liga.de - Strategen, dem ich angehöre, ist komplett. Alle Team-Mitglieder waren beim Liga-Treffen in Korbach und kennen sich persönlich.

italienischer Renner / Winterpokal

Fr, 06.10.06: Nach 10 Tagen Trainingspause habe ich gestern wieder eine kleine Trainingsrunde gedreht und zwar auf einem italienischen Edelrenner!

De Rosa Merak RH 57
 
Gruppe Campa Record, LRS Campa Neutron

In NRW sind derzeit Herbstferien und ich bin mit der Familie für einige Tage zu Besuch bei meinen Eltern im Emsland. Gestern war es trocken, so dass mein Bruder Frank zu einer gemeinsamen Ausfahrt vorbeigekommen ist. Von seinem Wohnort Emden bis ins Emsland ist es nicht so weit. Da ich kein Rad mitgenommen habe, musste er mir zwangsläufig eines aus seinem Fuhrpark leihen und ich durfte tatsächlich sein Nobelrad ausführen.

Frank und ich sind zwar gleich groß, er hat aber deutlich längere Beine. Ich musste daher den Sattel wohl um die 15 mm tiefer stellen. Da wir sonst eine vergleichbare Überhöhung bevorzugen, war der Lenker für mich vergleichsweise hoch, die Position auf dem Rad also nicht ideal.

Auf unserer 78 km-Runde fehlten auf Grund der Topografie im Emsland logischerweise Hügel, der Höhenmeter verzeichnete insgesamt nur magere 70 hm, trotzdem konnte ich im Fahrverhalten deutliche Unterschiede spüren. Das Merak fährt sich im Vergleich zum meinem Cannondale CAAD4 mit RH 58 agiler, spritziger und einen Deut nervöser. Besonders im Wiegetritt hatte ich den Eindruck, ein viel leichteres und explosiveres Rad zu bewegen. Teilweise sind hierfür sicherlich auch die Neutron-Laufräder, die gegenüber meinem Standard-LRS Mavic Cosmos rund 300 g einsparen, verantwortlich.

In genau einem Monat, also am 06.11. startet die diesjährige Runde des Winterpokals der vom Rennrad-Forum initiiert wird. Beim Winterpokal werden für sportliche Aktivitäten Punkte vergeben, ein Punkt beispielsweise für 15 Minuten Radfahren oder 20 Minuten Laufen (Regeln). Der Pokal dient als Anreiz und Motivation, auch in den Wintermonaten, wo das Training häufig schwer fällt, aktiv zu sein. Ich habe mich in den letzten beiden Jahren beteiligt und war auch als Mitglied in einem 5er-Team aktiv. Vor 2 Jahren waren wir im Team "Duvel" ein wild zusammengewürfelter Haufen, von denen sich nur 2 Teilnehmer persönlich kannten. Auf Grund der häufigen Kommunikation im Forum und per Mail lernte man sich schnell besser kennen, es kam zu einer gemeinsamen Trainingsfahrt und letztlich zu einem gemeinsamen Wochenende von 4 der 5 Team-Mitglieder in Belgien mit der Teilnahme an der Flandern-Rundfahrt.

Im letzten Jahr war ich im Team "Schwalbe", das ausschließlich aus Mitgliedern meines Vereins TV Kleinwiedenest bestand. Seinerzeit hatten wir lange einen 5. Mann gesucht. Allerdings hatte derjenige, der sich dann bereit erklärte das Team zu komplettieren, nach kurzer Zeit keine Lust mehr, Einträge vorzunehmen. Im Endeffekt waren wir dann doch nur ein 4er-Team, konnten uns in der Endplatzierung aber immerhin auf Rang 10 von insgesamt 91 gemeldeten Teams behaupten.

Aus der imagic-Liga hatten in der letzten Serie ein halbes Dutzend Teilnehmer in unterschiedlichen Winterpokal-Teams gemeldet. Schon unmittelbar nach Ende der Serie hatten wir beschlossen, dass die betroffenen Teilnehmer und weitere Interessierte sinnvollerweise als Liga-Teams für die folgende Runde des Winterpokals starten sollten. Aktuell sieht es so aus, als wenn wir 4 Teams zusammen bekommen. Das Team der Lang-Distanz-Triathleten steht als Team 'imagic-liga.de Ironmen' bereits fest, bei der Bildung der übrigen Teams gibt es im entsprechenden Forums-Thread heftige Diskussionen, die teilweise ins Lächerliche ausarten. Langsam aber sicher wird auch im imagic-Forum der Ton schärfer.

Shimano Laufrad mit Nabendynamo / RTF Remscheid

Mo, 25.09.06: Das gute Wetter des Wochenendes habe ich noch einmal zu schönen Ausfahrten genutzt. Am Sonntag bin ich bei der RTF "Rund um Remscheid" gestartet und wie üblich mit dem Rad angereist.

Laufrad Shimano WH-3N71 Road

Auf Grund des mittlerweile doch schon deutlich späteren Sonnenaufgangs konnte ich auch gleich meine neue Beleuchtungsanlage testen. Von Shimano gibt es seit kurzem ein speziell auf Rennräder ausgelegtes Vorderrad mit Nabendynamo, das WH-3N71 Road. Features: Dynamo DH-3N71 mit 6V/3W, 20 runde Speichen, radial angeordnet. Felgenhöhe 24mm, die Felge ähnelt optisch derjenigen, die im LR WH-R550 verbaut ist.

Gewicht: 1380 g einschl. Spanner, nachgewogen

Für Licht am Rad sorgt die einfachste Lumotec-Lampe von B&M, die mit einem speziellen Halter direkt am Schnellspanner montiert ist. Da ich ein akkubetriebenes Dioden-Rücklicht verwende, habe ich am Frontscheinwerfer die 2,4 W-Birne gegen eine mit 3 W getauscht, um die volle Leistung des Dynamos auszunutzen. Die Lichtausbeute ist zwar nicht so ergiebig wie bei der 5 W-Mirage, für die Strasse aber ausreichend. Zumindest bei trockenen Verhältnissen. Dafür entfällt zukünftig die Sorge, stets genügend Akkukapazität mitführen zu müssen. Originalfotos werde ich demnächst hier einstellen.

Entgegen der Meinung anderer Benutzer von Nabendynamos hatte ich bei der gestrigen Ausfahrt aber schon den Eindruck, bei eingeschalteter Lampe einen Widerstand zu verspüren. Kann aber auch sein, dass ich besonders schlecht drauf war. Mal sehen, wie die nächsten Tests verlaufen.

Bei der eigentlichen RTF hatte ich die komplette Lichtanlage demontiert. Im imagic-Forum hatte es einige Diskussionen bzgl. der Festlegung einer gemeinsamen Startzeit gegeben. Einige Langschläfer wollten erst um 9 Uhr auf die Strecke gehen, was mir zu spät war. So war ich mit Boris (@bswpt) lange Zeit alleine unterwegs. Entgegen meiner ursprünglichen Absicht ruhig und locker zu fahren, war das Tempo anfangs aber doch wieder zu hoch. Die Quittung folgt prompt nach K2, als die Beine nicht mehr wollten und ich mich nur noch mühsam fortbewegen konnte. Nach der letzten Kontrolle (K4) lief es dann plötzlich wieder deutlich besser. Die Beine waren wieder frei und ich konnte auf der Rückfahrt noch einen Bogen über Wipperfürth drehen. So wurde es doch noch ein schöner Radtag mit letztlich 254 km und etwas mehr als 3000 hm.

Bergzeitfahren TV Kleinwiedenest

Do, 22.09.06:
Gestern wurde von meinem Verein TV Kleinwiedenest ein internes Bergzeitfahren ausgefahren, 137 hm auf 5,14 km, also relativ flach. Die Strapazen vom Wochenende habe ich offensichtlich ganz gut verdaut. Die Beine waren schon wieder recht locker und mit einer Zeit von 12:40 Min:Sek konnte ich unter 14 Teilnehmern immerhin 7. werden. Den Rückweg vom Ziel bis nach Hause über 22 km habe ich noch als zusätzliches Einzelzeitfahren bestritten, damit meine holde Gattin nicht auf ihre eigenen sportlichen Aktivitäten verzichten muss. Um 19:15 Uhr war ich just in time, um den Part des Babysitters zu übernehmen.

In den nächsten Tagen soll sich der Spätsommer laut Wettervorhersage von seiner besten Seite zeigen. Regen ist nicht in Sicht und die Höchsttemperaturen werden wohl deutlich über 20° C liegen. Folglich werde ich am Sonntag noch eine RTF bestreiten und zwar "Rund um Remscheid" (leider ohne Homepage, aber es gibt positive Berichte der 2005er-Veranstaltung von Hermann und auf Hernolds Seiten). Möglicherweise wird dies meine letzte RTF des Jahres sein. Nach bisherigem Kenntnisstand werden einige Teilnehmer aus der imagic-Liga und auch etliche Aktive aus Hermanns Forum am Start sein. Ich denke, wir werden viel Spaß bei einer ruhigen Tour durchs Oberbergische haben.

Lange hat es gedauert, aber jetzt ist auch mein erster Bericht online und zwar der zum Gerolsteiner Tour-Festival 2006.

Erstes 24h-Rennen absolviert

Mo, 18.09.06: Wow, das war ein Wochenende auf dem Nürburgring! Mein erstes 24h-Rennen, und die erste komplette Nachtfahrt. Ich bin hervorragend durchgekommen und habe mit 22 absolvierten Runden meine Zielsetzung von 20 Runden (die in der Tourenplanung ausgegebenen 9000 hm) übertroffen. Unter Berücksichtigung meiner aktuellen Form bin ich daher absolut zufrieden.
Mein Dank geht an Thorsten (@nippes) und Frank W., die beide die Marathondistanz (10 Runden) zurückgelegt und mich jeweils über etliche KM begleitet haben. Aufmunternde Worte waren zwar nicht notwendig, da ich keine Durchhänger hatte, aber die Kommunikation, Ablenkung und gelegentliche Späße taten gut.
Natürlich werde ich einen Bericht zum Event verfassen, aber zunächst muss der zum Ötztaler fertiggestellt werden ...

Vorbereitung 24h-Rennen Nürburgring / Umbau Rollenrad

Do, 14.09.06: Die bisher eigenständige Seite mit der Übersicht über die Tacx Real Live Videos (RLV) ist jetzt hier integriert und kann über das Menü aufgerufen werden.

Die heiße Phase vorm 24-Stunden-Rennen am Ring hat begonnen. Start ist morgen um 19:30 Uhr. Heute und damit gerade noch rechtzeitig, ist die bestellte Sigma Vario eingetroffen. Die Vario ist eine Hybrid-Lampe, die parallel über einen Dynamo und über den Nipack-Akku gespeist werden kann und bei Bedarf automatisch umschaltet. Zusammen mit der Sigma Mirage (dem Vorgänger der Evo) und meinen zwei zur Verfügung stehenden Nipacks, sollten somit die Lichtausbeute und die Batteriekapazität ausreichend sein. Zur Sicherheit habe ich mir von Bernd noch einen Sigma Bleiakku ausgeliehen.

Am 07.10. beginnt die 6. Serie in der imagic-Liga. Bis zum 22.12. müssen 7 Rennen absolviert werden. Allerdings werde ich, wie auch im letzten Jahr, ab Mitte Oktober für einige Wochen das Pensum deutlich reduzieren, um dem Körper Gelegenheit zur Erholung zu geben und Motivation für die nächste Saison zu schöpfen. Eine Verteidigung meines Titels als KM-König der letzten Serie kommt deshalb auch nicht in Frage.

Stahlrad Schauff Golden Mile
Umbau von 7-fach Unterrohr- auf 8-fach STI-Schaltung

Zuletzt habe ich zum Abschluss der Serie 5 im April auf der Rolle gesessen.

Das Rollenrad, ein mittlerweile 17 Jahre alter Schauff-Stahlrenner steht seitdem zum Umbau von 7-fach-Unterrohrschaltung auf 8-fach-STI in der Garage. Auch ein Tausch des Innenlagers ist notwendig, da dieses alles andere als rund läuft. Da ich die Kurbeln nicht von der Welle lösen konnte, habe ich letztere einfach mit der Flex durchtrennt. Inzwischen ist auch das Innenlager entfernt. Die rechte Lagerschale hat sich als äußerst hartnäckig erwiesen und konnte erst mit einer ausreichend dimensionierten Rohrzange demontiert werden.

Hier der aktuelle Status des Zusammenbau, den ich gestern begonnen habe und der im Laufe der nächsten Woche fortgeführt wird. Zum Einsatz kommen gebrauchte Komponenten: Cinelli-Lenker, SORA-STI, Ultegra-Innenlager und Ultegra-Kurbelgarnitur (53/39, 175 mm).

Schaltwerk, Umwerfer und HR-Bremse sind noch die original-Teile aus der 600er-Gruppe. Die VR-Bremse wird noch abgebaut.

RTF Ennepetal / Vereinsmeisterschaft TV Kleinwiedenest

Mo, 11.09.06: Noch 5 Tage bis zum Rennen auf den Nürburgring. Aber irgendwie ist derzeit die Luft raus. Am Samstag habe ich einige Jungs der imagic-Liga bei der Ennepetaler RTF für rund 100 km begleitet. Auf der Hinfahrt nach Ennepetal wurde deutlich spürbar, dass der Herbst mit großen Schritten näher rückt. Im Lister- und im Kerspetal waren es nur 2° C. Brrr! Dafür kletterte das Thermometer im Laufe des Tages bei wolkenlosem Himmel auf weit über 20° C. Für die RTF war vorher vereinbart, locker zu fahren, was auch konsequent umgesetzt wurde. In Marienheide habe ich mich ausgeklinkt und bin dann gemütlich Richtung Heimat gerollt, wo dann um 16:00 Uhr auf einem Rundkurs die diesjährige Vereinsmeisterschaft des TV Kleinwiedenest ausgetragen wurde.

Die Runde mit 7,5 km und knapp 80 hm war 5mal zu bewältigen. Für mich viel zu kurz. Und da eh klar war, dass ich nichts reißen würde, konnte ich auch eine längere Trainingsfahrt voranstellen. Bei 12 Startern bin ich Vorletzter geworden. Ein Teilnehmer hatte mit einem Platten Pech und musste mir deshalb den Vortritt lassen. Immerhin kam ich insgesamt am Tag mit 218 km und 2665 hm wieder auf eine stattliche Marathon-Distanz.

Normalerweise stecke ich solche Entfernungen gut weg, zumal das Durchschnittstempo auch nicht allzu hoch war. Aber neben dem Formverlust leide ich jetzt offensichtlich zusätzlich unter starkem Substanzverlust. Die lockere Ausfahrt auf dem Crossrad mit der Familie am Sonntag hat dies offenbart. Ich kann mich nicht erinnern, nach einer Radtour jemals so schwere Beine gehabt zu haben.

Layout-Änderung der Webseiten

Di, 05.09.06: Das Layout der Webseite wurde geändert, um den Zugang zu weiteren Seiten zu ermöglichen.
In absehbarer Zeit wird mein Webauftritt redesigned und professioneller gestaltet. Dann werde ich detaillierte Statistiken freischalten und über den Download-Bereich auch Top50-Overlays anbieten.

Nach dem Ötztaler Radmarathon

Mi, 30.08.06: So, der Ötztaler ist geschafft. Bei mir lief es doch besser als erwartet. Die Zeit des Vorjahres war natürlich nicht drin, mit 10:50 Std:Min bin ich aber immerhin noch unter 11 Std. geblieben. Ein detaillierter Bericht wird folgen ...

Die aufbereiteten Ergebnislisten im Excel-Format sind aber bereits fertig und können im Download-Bereich heruntergeladen werden.

Vor dem Ötztaler Radmarathon

Mi, 23.08.06: Noch 5 Tage bis zum Ötztaler-Radmarathon. In den diversen Rennrad-Foren sorgt die Veranstaltung in den entsprechenden Themenbereichen schon seit Tagen für vermehrtes Posting-Aufkommen. Laut Übersicht auf den Webseiten von @Espresso nehmen alleine aus dem Tour-Forum über 80 Mitglieder an der Veranstaltung teil. Beim Thread Ötztaler 2006 des Tour-Forums geht es um allgemeine Dinge rund um das Event und, wie der Titel schon suggeriert, bei offizieller WETTER-PANIK-ÖTZI Thread , um das Wetter und die daraus zu ziehenden Konsequenzen hinsichtlich der Bekleidung.

Aus der imagic-Liga nimmt ebenfalls eine stattliche Abordnung von 8 Fahrern am Ötztaler-Radmarathon teil. Natürlich ist auch im dortigen Forum der Ötztaler aktuell das Thema Nummer 1. Von den mittlerweile 6 Threads rund um die Veranstaltung hier mal 3 Links, die dank @Carsten öfter zum Schmunzeln Anlass geben:

Ich bin schon gespannt, was es hier nach der Veranstaltung zu lesen geben wird ...

Meine eigenen technischen Vorbereitungen werde ich noch heute abschliessen. Kette und Ritzelpaket (30-11 in Kombination mit einer Kompaktkurbel 50/34) sind gesäubert und hinten werden noch neue Koolstop-Bremsbeläge (rot) montiert.

Auf den letzten Kilometern meiner 80 km-Tour am letzten Samstag habe ich leider wieder unter Magenkrämpfen gelitten. Mittlerweile bin ich mir aber ziemlich sicher, dass die Problematik durch Radhosen verursacht wird, die im Bauchbereich eine Spur zu eng anliegen. Jedenfalls kann ich an Hand meiner Trainingsaufzeichnungen nachvollziehen, dass ich bei den betreffenden Fahrten jeweils eine der zwei in Frage kommenden Hosen getragen habe. Beim Ötztaler werde ich eine 3/4 Trägerhose benutzen, die nicht betroffen ist. Ich bin daher zuversichtlich, zumindest von Magenkrämpfen verschont zu bleiben. Das ich dadurch meine momentane Bergschwäche nicht überwinden kann, ist aber auch klar.

Beim gestrigen Telefonat mit meinem Bruder Frank, zeigte sich dieser für den Ötztaler äußerst motiviert. Er ist gerade von einem 4-wöchigem USA-Trip zurückgekehrt und hatte keine Gelegenheit, sich in dieser Zeit aufs Rad zu schwingen. Mal sehen, wie sich diese 'suboptimale' Vorbereitung auf sein Rennen auswirkt. Seine Ansprüche sind daher zu Recht sehr verhalten.

Lüttich - Bastogne - Lüttich

Mo, 14.08.06: Bei L-B-L hatten Bernd und ich hinsichtlich des Wetters das Glück der Tüchtigen. Laut Vorhersage war Regen angekündigt und die permanente dunkle Wolkendecke verhieß auch nichts Gutes. Aber wir blieben auf der gesamten Strecke trocken. Zwischenzeitlich war es mit 8° C recht kühl, am Nachmittag kam aber auch mal kurz die Sonne durch und meine Polar-Uhr registrierte Temperaturen von knapp über 20° C.

An der Kontrolle in Bastogne nach 100 km fuhren Jeroen (@swoon) und Markus (@radfahrender) zu uns auf. Bei den folgenden leichten Anstiegen musste ich die 3 aber wie erwartet ziehen lassen. Immerhin bin ich von Magen-/Darmproblemen verschont geblieben.

Im Vergleich zu T-B-T (Tilff - Bastogne - Tilff) gefällt mir die Streckenführung bei L-B-L besser. Der 1. Part verläuft harmonischer, und nach Bastogne werden die Passagen mit den extrem schlechten Straßenverhältnissen gemieden. Einzig das Schlussstück ins Zentrum von Lüttich verläuft recht langatmig.

Nächstes Jahr werde ich mich an den Flèche Wallone wagen, der wohl noch eine Spur härter ist.

Giro Dolomiti

Do, 10.08.06: Die zwei Wochen Urlaub in Südtirol mit der Teilnahme am Giro Dolomiti waren aus Radler-Sicht durchwachsen. Ich habe zwar 1000 km mit mehr als 14000 hm zurückgelegt, an einigen Tagen aber leider mit ungewohnten Schmerzen im Magen-/Darmbereich zu kämpfen gehabt. Von den insgesamt 6 Etappen konnte ich daher auch nur an 5 teilnehmen. Bei der 1. Etappe musste ich kurz vor dem Ziel zudem unliebsame Bekanntschaft mit dem Asphalt machen, als mir ausgangs eines Kreisverkehrs im Pulk die Sicht behindert war und ich eine Verkehrsinsel als Sprungschanze missbraucht habe. Die Auswirkungen hielten sich zum Glück in Grenzen. Einige Hautabschürfungen bei mir, ein ramponierter linker STI-Hebel, eine Beule in der Kettenstrebe und leichte Schläge in den LRS beim Rad. Über meine gefahrenen Zeiten bei den jeweiligen Bergwertungen hülle ich besser den Mantel des Schweigens.
Meine derzeitige Verfassung - von Form kann man da wohl nicht sprechen - lässt für den Öztaler ein Wettrennen mir dem Besenwagen erwarten. An eine Verbesserung meiner Vorjahres-Zeit ist jedenfalls nicht zu denken.

Sonstige News

Mo, 17.07.06:
Lüdenscheid ist für mich ins Wasser gefallen! Ein mysteriöser Infekt hat mich am Samstag mehrfach zum Griff nach dem Eimer und zu längeren Sitzungen auf der Toilette veranlasst. Sonntags ging es mir zwar schon wieder besser, aber an einen Start in Lüdenscheid war nicht zu denken. Frank musste sich nach einer Einstimmungstour am Samstag mit 125 km und 2100 hm, dann am Sonntag bei schönstem Wetter und Temperaturen um die 30°C ohne mich über die 220 km mit knapp 3400 hm durchs Sauerland kämpfen.

Do, 13.07.06:
Mein Bruder Frank reist am Wochenende aus Emden an, um mit mir in Lüdenscheid zu fahren. Da er noch hm für die Teilnahme am Ötztaler-Radmarathon sammeln will, möchte er den Marathon fahren. Ich werde ihn begleiten und von der 152er-Runde auf den Marathon upgraden.

So, 09.07.06:
Statt wie ursprünglich geplant die 152er-Runde, haben Bernd und ich beim Hochsauerlandklassiker in Eslohe "nur" die 114er Strecke absolviert.

Fr, 09.06.06:
Die RTFs Seelscheider Höhentour (15.06.) und den Hochsauerlandklassiker (08.07.) werde ich ebenfalls fahren.

Do, 18.05.06:
Ein Vereinskollege kann seine Akkreditierung für den Gerolsteiner Tour-Marathon nicht wahrnehmen und hat mir diese freundlicherweise kostenfrei überlassen. Normalerweise sind mir 55 EUR für die Teilnahme zu viel, zumal auch die Preise der übrigen angebotenen Events der Veranstaltung reichlich hoch gegriffen scheinen. Für Sonntag, den 21.05. steht mit dem Koblenzer Radmarathon übrigens eine Alternative zur Verfügung, die nicht nur anspruchsvolle 2800 hm aufweist, sondern auch von Teilnehmern der Vorjahre lobend erwähnt wird.